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Schloß Köthen

 

   

   

 

 

Lage: Schloßplatz 4, 06366 Köthen
Geschichte: Mitte des 12. Jahrhunderts Eroberung der salwischen Burg durch Albrecht I. von Brandenburg

ab 1295 Residenz der Grafen von Anhalt

1396 erste urkundliche Erwähnung der Burg

1597 bis 1599 Errichtung des Johann-Georg-Baus (Südwest-Flügel)

ab 1603 durch Erbteilung Residenz der Fürsten von Anhalt-Köthen (ab 1806 Herzöge von Anhalt-Köthen)

1600 bis 1608 Neubau des durch einen Brand zerstörten Ludwigsbaus (Süd-Flügel)

ab 1665 nach Aussterben der Linie Anhalt-Köthen, Übername durch die Linie Anhalt-Plötzkau, nun genannt Fürsten von Anhalt-Köthen-Plötzkau

1766 Bau des Marstalls

1821 Bau der Reithalle

1823 Errichtung des Nordost-Flügels

1833 Bau der Remise

1847 Nach Aussterben der Linie Anhalt-Köthen-Plötzkau vererbt an die Hzeröge von Anhalt-Dessau, anschließende Nutzung durch verschiedene Ämter und des Amtsgerichts Köthen

ab 1863 im Besitz der Herzöge von Anhalt

1878 Eröffnung eines Gymnasiums im Ludwigsbau und Errichtung eines Gefängnisbaus als Ostflügel

seit 1918 im Besitz der Stadt Köthen

1940 Zerstörung der Reithalle durch einen Brand

1944 durch einen Bombenangriff Zerstörung des Nordwest-Flügels, kein Wiederaufbau erfolgt

1991 Abriß des Gefängnisflügels an der Ostseite

seit 1997 im Bestand der landeseigenen Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

2004 bis 2008 Wiederaufbau der Reithalle und Nutzung durch ein multifunktionales Veranstaltungszentrum

heutige Nutzung des Schloßes durch das Stadtarchiv Köthen, die Prähistorische Sammlung des Köthener Landes, eine Musikschule, das Historische Museum für Mittelanhalt und die Bachgedenkstätte

Besitzer: Markgrafen von Brandenburg

Grafen von Anhalt

Fürsten von Anhalt-Köthen

Fürsten von Anhalt-Köthen-Plötzkau (ab 1806 Herzöge von Anhalt-Köthen)

Herzöge von Anhalt-Dessau

Herzöge von Anhalt

Stadt Köthen

Land Sachsen-Anhalt


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